Weiterbildung und KI: Deutscher Weiterbildungstag 2026
Aktualisiert: vor 10 Minuten
KI wird nicht zwangsläufig Arbeitsplätze ersetzen, aber sie verändert nahezu jeden Beruf.
Mit dieser Botschaft begann der Deutsche Weiterbildungstag 2026 in Berlin. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Weiterbildung diskutierten, wie sich der technologische Wandel als Chance gestalten lässt.
Für uns von der PLUS Placement GmbH war danach klar: Die Zukunft der Arbeit entscheidet sich nicht allein durch neue Technologien, sondern dadurch, ob Menschen kontinuierlich weiterentwickelt werden.
Das Wichtigste in Kürze
Weiterbildung zur KI ist Prävention, nicht Notausgang.
KI-Einführung ist kein IT-Projekt, sondern ein Veränderungsprozess.
Kleine und mittlere Unternehmen gewinnen, wenn sie Lernkultur und Kompetenzaufbau früh angehen.

Der Wandel ist bereits Realität
Ob Handwerk, Gesundheitswesen, Industrie oder Dienstleistung: Kaum eine Branche bleibt von Digitalisierung und KI unberührt. Routinetätigkeiten verändern sich, neue Berufsbilder entstehen, und Kompetenzen entwickeln sich stetig weiter.
Viele Menschen reagieren darauf zunächst mit Unsicherheit:
Wird mein Beruf noch gebraucht?
Welche Fähigkeiten werden wichtiger?
Wie halte ich mit den Entwicklungen Schritt?
Genau diese Fragen prägten die Diskussionen des Tages.
Leonie Gebers: KI braucht den Menschen im Mittelpunkt
Den Auftakt machte Leonie Gebers, Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ihr Anspruch: eine menschenzentrierte Gestaltung der Arbeitswelt. Das heißt aus unserer Sicht konkret:
Weiterbildung muss für alle zugänglich sein.
Menschen brauchen Unterstützung beim Kompetenzaufbau.
Die digitale Transformation darf niemanden zurücklassen.
Qualifizierung sollte frühzeitig starten, nicht erst im Krisenfall.
Hängen geblieben ist uns vor allem ein Gedanke: Weiterbildung sollte Prävention sein, nicht der Notausgang.
Warum Weiterbildung heute wichtiger ist denn je
Weiterbildung wird oft erst zum Thema, wenn Fachkräfte fehlen oder Mitarbeitende neue Aufgaben übernehmen müssen. Dieses Denken greift zu kurz. Moderne Personalentwicklung bereitet Menschen schon heute auf die Anforderungen von morgen vor, zum Beispiel durch:
den Aufbau digitaler Kompetenzen,
die Stärkung von Veränderungsfähigkeit,
die Förderung von Problemlösungskompetenz,
den verantwortungsvollen Einsatz von KI,
lebenslanges Lernen als Teil der Unternehmenskultur.
Unternehmen, die kontinuierlich in ihre Mitarbeitenden investieren, schaffen Sicherheit, erhöhen ihre Innovationskraft und werden als Arbeitgeber attraktiver.
Petra Densborn: Weiterbildung ist gesellschaftliche Verantwortung
Petra Densborn, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Weiterbildungstag e. V., betonte, dass Weiterbildung kein Luxus und keine bloße Krisenreaktion sein darf. Sie solle fester Bestandteil einer modernen Gesellschaft und einer resilienten Arbeitswelt werden.
Ihre Botschaft in einem Satz: Kompetenzen entstehen nicht zufällig, sie werden entwickelt.
Gerade im Fachkräftemangel gewinnt das an Bedeutung, denn Unternehmen brauchen Menschen, die lernen, sich anpassen und Veränderungen mitgestalten.
Prof. Dr. Heiner Lasi: KI verändert Prozesse, nicht nur Technologien
In seiner Keynote ging es Prof. Dr. Heiner Lasi weniger um die Technik als um ihre Wirkung auf Unternehmen:
Arbeitsprozesse werden neu organisiert.
Berufsbilder entwickeln sich weiter.
Zusammenarbeit verändert sich.
Führung bekommt neue Aufgaben.
Die Einführung von KI ist deshalb kein reines IT-Projekt, sondern ein Veränderungsprozess, der Mitarbeitende mitnehmen muss. Transformation gelingt nachhaltig, wenn Beschäftigte Kompetenzen aufbauen und Vertrauen in neue Technologien entwickeln.
Was bedeutet das für kleine und mittlere Unternehmen?
Herausforderung | Zukunftsorientierter Ansatz |
Fachkräftemangel | Mitarbeitende gezielt weiterentwickeln |
Digitalisierung | Digitale Kompetenzen fördern |
KI-Einführung | Menschen aktiv qualifizieren |
Veränderungen | Führung und Kommunikation stärken |
Wettbewerbsfähigkeit | Lernkultur etablieren |
Der größte Wettbewerbsvorteil liegt künftig nicht allein in der Technologie, sondern in der Fähigkeit der Menschen, sie sinnvoll einzusetzen.
Ein pragmatischer Einstieg: Klären Sie zuerst, welche Aufgaben in Ihrem Team sich durch KI am stärksten verändern werden, und leiten Sie daraus ein bis zwei Weiterbildungsschwerpunkte ab.
Häufige Fragen zu Weiterbildung und KI
Warum ist Weiterbildung im Zeitalter der KI so wichtig?
KI verändert Aufgaben und Berufsbilder. Wer Kompetenzen früh aufbaut, bleibt handlungsfähig und gestaltet den Wandel aktiv mit.
Wie führen KMU KI sinnvoll ein?
Als Veränderungsprozess: mit klaren Zielen, Einbindung der Mitarbeitenden und gezielter Qualifizierung statt als reines IT-Projekt.
Welche Kompetenzen werden wichtiger?
Digitale Kompetenzen, Veränderungsfähigkeit, Problemlösung und der verantwortungsvolle Umgang mit KI.
Gibt es Förderung für Weiterbildung?
Je nach Programm und Unternehmen ja. Welche Möglichkeiten für Sie in Frage kommen, klären wir gern im Erstgespräch.
Unser Fazit
Der Deutsche Weiterbildungstag hat gezeigt, dass Künstliche Intelligenz und Weiterbildung untrennbar zusammengehören. KI eröffnet enorme Möglichkeiten, wenn Menschen die Chance bekommen, neue Kompetenzen zu entwickeln und den Wandel mitzugestalten.
Die PLUS Placement GmbH begleitet Unternehmen und Fachkräfte dabei mit praxisnaher Personalentwicklung, Business Coaching und geförderten Weiterbildungsprogrammen. Denn die wichtigste Investition in die Zukunft ist nicht die nächste Software, sondern der Mensch.
Jetzt Erstgespräch vereinbaren und wir besprechen mit Ihnen, wie Sie Ihr Team auf KI vorbereiten.




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